Pfingsten 2021, Altar
Bildrechte: Vera Dohle-Schäfer

Wer die neuen Freiheiten genutzt hat, konnte zu Pfingsten zum ersten Mal wieder wegfahren. Wir haben die Gelegenheit zu einem Freiluft-Gottesdienst auf dem Kirchenvorplatz genutzt. Auch das war eine „Premiere“.
Fast 70 Teilnehmer aus vier Generationen feierten den Pfingstmontag bei angenehmen Temperaturen unter freiem Himmel. Der Altar war auf dem Kirchenvorplatz aufgebaut worden, die alten Stühle rasch aus dem Carport herbeigeholt. Im Hintergrund plätscherte der Taufbrunnen.

Liebe Ostergemeinde, wer hätte das gedacht, dass unser gemeindeübergreifendes Heft jetzt auch eine Osterausgabe erleben würde? Wir hoffen so sehr, dass sich im Frühjahr/Sommer 2021 nun endlich alles spürbar entspannt.
Noch nie haben wir uns alle so sehr nach einem „Re-Start“ gesehnt wie in dieser Zeit. Wie gut passt das zum Osterfest! An Ostern feiern wir, dass Gott uns Menschen nicht aufgibt, dass er einen Re-Start mit uns wagt. Nichts ist und bleibt, wie es war: Jesus bleibt nicht bei den Toten, sondern lebt! Was auch immer kommen wird: Ostern findet statt!

Jesuskind
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Lebendige Krippe mit Andacht aus der Tüte und Livestreams an Heilig Abend Wer hätte je gedacht, dass wir „so“ Weihnachten feiern: Da war die Entscheidung in unserem Dekanat und mit dem Kirchenvorstand, aus Vorsicht und Verantwortung auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Da blieben „nur“ noch andere Wege, die Erinnerung an die Geburt Jesu zu feiern.
Doch dann gab es doch eine ganze Menge an Angeboten, dieses Weihnachten ganz anders –vielleicht sogar bewusster - zu feiern:

Frauenwortgottesdienst
Bildrechte: Vera Dohle-Schäfer

Frauenwortgottesdienst am Dienstag, den 27. Oktober 2020. Wie geht es uns mit der Dankbarkeit beim Blick auf unser Leben? Dieser Frage ging ein ökumenischer Gottesdienst ("nicht nur für Frauen!") am letzten Dienstag im Oktober nach. Ausgehend von der alttestamentlichen Josefsgeschichte versuchte das Vorbereitungsteam eine Antwort zu finden, wie wir es mit schweren Lebenssituationen im Rückblick aushalten können. Josef war von seinen neidischen Brüdern verraten und nach Ägypten verkauft worden.

Jagdhorn
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Am letzten Sonntag im Oktober, 25.10.2020,  waren alle der "erlaubten" Plätze in der St. Markuskirche besetzt. Vikar Tobias Mangold hielt einen Hubertus-Gottesdienst, der von den Jagdhornbläsern des Oberen Kahlgrunds feierlich gestaltet wurde. Die Bläsergruppe der Jägervereinigung Oberer Kahlgrund (Hornmeister: Robert Elsesser) trug im Lauf des Gottesdienstes verschiedene Stücke vor, wie "La Calme du Soir" oder "Gebet der Jäger".

Oase unterwags
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Nicht nur schöne Aussichten - auch heilsame Einsichten
„Survival-kits“: Überlebensgepäck in schwieriger Zeit – so war die „Oase des Glaubens unterwegs“ am Sonntag 18.Oktober 2020 überschrieben. Was sich den über 50 Teilnehmenden dann bei der spirituellen Wanderung auf der Molkenberger Runde bei Mömbris bot, waren eben nicht nur zauberhafte, durch den Hochnebel beinahe mystische Aussichten über den Kahlgrund – sondern vielmehr tiefgründige Einsichten in das Auf und Ab des Lebens und was einem bei der Bewältigung dabei hilft.

Konfirmation 2020
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Konfirmation 2020 - Offenbar so richtig Glück hatte die Gemeinde „Schöllkrippen - Evangelisch im Kahlgrund“ mit dem Termin der Konfirmation: Elf junge Leute konnten endlich ihr Fest am Sonntag, dem 11. Oktober feiern und damit den Abschluss des längsten Konfirmationskurses der Gemeinde, der von Juni 2019 bis Oktober 2020 dauerte.

Mit Jesus in einem Boot
Bildrechte: Vera Dohle-Schäfer

Ein wunderbar blauer See liegt in Galiläa, dem Land, in dem Jesus lebte. Eines Tages kamen die Freunde an den See zurück: Zu Jesus, der sie in die Dörfer ausgesandt hatte. Die Jünger waren erfüllt von dem Drang, ihrem Meister zu erzählen, was ihnen alles gelungen war. Doch sie fanden ihn umdrängt von Menschen, die ihn brauchten wie das tägliche Brot. Da, mitten in der Überfülle der Arbeit, sagte Jesus: "Lasst uns weggehen an einen einsamen Ort und ein wenig ruhen." Und sie stiegen in das Schiff und fuhren hinüber ans andere Ufer in die Einsamkeit. Sie allein.

An der Antoniuskapelle
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Es war einer der ersten Gottesdienste nach der Öffnung für Gottesdienstfeiern am 10. Mai, zu dem sich trotz Corona und Maskenpflicht wieder mehr Menschen trauten. Vielleicht auch, weil wir im Freien an der Antoniuskapelle neben der Rodberghütte feiern konnten. Ein schönes Plätzchen Erde. Dass wir auf Abstand bleiben mussten, kein Abendmahl stattfinden konnte, der Gesang nur eingeschränkt möglich war und das sonst übliche Mittagessen in der Rodberghütte ausfallen musste, tat der Stimmung keinen Abbruch.